Uzin Utz Aktiengesellschaft
Uzin Utz AG

3. Juni 2012 / Unternehmen

Uzin Utz AG fördert nachhaltiges Handeln

Ulmer Netzwerk Verantwortung im Mittelstand

Die Uzin Utz AG unterstützt die Stiftungsprofessur „Nachhaltiges Wissen, nachhaltige Bildung, nachhaltiges Wirtschaften“ an der Universität Ulm. In Zusammenarbeit mit dem Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw) wurde ein neues Forschungsprojekt gestartet, das die gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand zum Thema macht. Untersucht wird die Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmensführung in kleinen und mittleren Unternehmen. Gefördert wird das CSR-Projekt „Ulmer Netzwerk Verantwortung im Mittelstand“ mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Das Ulmer CSR-Projekt „Verantwortung im Mittelstand“ soll Unternehmen sowie nichtstaatlichen Organisationen eine Orientierung zum Thema gesellschaftliche Verantwortung geben. Ziel ist es, die systematische Ausrichtung am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern und die ISO 26000 als freiwilligen Leitfaden in bestehende Managementsysteme zu integrieren, beispielsweise in die bekannten Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme nach ISO 9001 und ISO 13001. Gesellschaftliche Unternehmensverantwortung, auch Corporate Social Responsibility (CSR) genannt, orientiert sich am Prinzip der Nachhaltigkeit und umfasst die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Themenfelder sind Arbeitsplatz, Umwelt, Markt und Gemeinwesen.

100 Seiten ISO-Norm verständlich machen
Im Rahmen des Projekts soll unter der Leitung der Universität Ulm zusammen mit dem unw sowie dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt an der evangelischen Akademie Bad Boll die über 100-seitige ISO 26000 in ein überschaubares Soll-Konzept übersetzt und in mittelständischen Unternehmen implementiert werden, wo sie zum nachhaltigen Gesamtkonzept der Unternehmen beiträgt. „Die verantwortliche Rolle, die Unternehmen für Umwelt und Gesellschaft spielen, wird immer größer“, meint Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG. Das Unternehmen engagiert sich bereits seit Jahrzehnten im Bereich Nachhaltigkeit. „Durch die Mitarbeit am neuen CSR-Projekt ISO 26000 möchten wir unseren kontinuierlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten.“

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen
Die beteiligten Unternehmen verpflichten sich, verschiedene Prinzipien gesellschaftlicher Verantwortung im Unternehmen zu verankern. Dazu gehören beispielsweise ethisches Verhalten, Rechenschaftspflicht oder Achtung der Interessen von Anspruchsgruppen. Kernthemen und Handlungsfelder der neuen ISO 26000 sind aber auch die nachhaltige Nutzung von Ressourcen, Schutz der Gesundheit und Menschenrechte. Letzteres bedeutet z.B., sich über die sozialen und umweltbezogenen Umstände zu informieren, unter denen eingekaufte Waren und Dienstleistungen produziert oder erbracht werden. Beim Thema nachhaltige Beschaffung sollte das Unternehmen auf verlässliche oder wirkungsvolle Kennzeichnungssysteme oder andere Prüfungssysteme zurückgreifen, wie z.B. Öko-Gütesiegel, die durch unabhängige Dritte überprüfbar sind. Die Umsetzung des gesamten Ulmer Projekts wird von Professor Dr. Martin Müller vom Lehrstuhl „Nachhaltiges Wissen, nachhaltige Bildung, nachhaltiges Wirtschaften“ der Universität Ulm geprüft.

Das Ulmer CSR-Projekt „Verantwortung im Mittelstand“ wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen einer nationalen CSR-Strategie und aus Mitteln des ESF gefördert. Deutschlandweit beteiligen sich mehr als 2.000 mittelständische Unternehmen an dieser Möglichkeit zur Qualifizierung.

 

Hintergrundinformation

Die Stiftungsprofessur „Nachhaltiges Wissen, nachhaltige Bildung, nachhaltiges Wirtschaften“ der Universität Ulm wurde im Jahr 2007 durch eine Initiative der Stadt Ulm zum 40. Jahrestag der Universität ins Leben gerufen. Angesiedelt ist die Professur an der Fakultät Mathematik und Wirtschaftswissenschaften unter der Leitung von Professor Dr. Martin Müller. Stifter sind die Stadt Ulm und mehrere regionale Firmen, Zustifter ist die Uzin Utz AG, führend in der Entwicklung und Herstellung von umweltfreundlichen und emissionsarmen Bauprodukten und Maschinen für die Bodenbearbeitung.

Forschungsschwerpunkte der Stiftungsprofessur sind wissenschaftliche Analysen zur Integration von Nachhaltigkeit in betriebliche und gesellschaftliche Strukturen, beispielsweise die Wirksamkeit von globalen Zertifizierungsprozessen. Auf der betrieblichen Ebene geht es unter anderem um die Verankerung von nachhaltigen Beschaffungsprozessen und um eine Optimierung von Stoff- und Energieströmen entlang der Wertschöpfungskette. Der Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw) wurde 1993 von Wissenschaftlern, Unternehmern und dem Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner gegründet. Gesellschaftliches Ziel des unw unter dem neuen Vorsitzenden Professor Dr. Martin Müller ist es, Kooperationen und Netzwerke für dauerhaftes und beständiges Wirtschaften in der Stadt Ulm und in der Region zu etablieren.

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