Uzin Utz Aktiengesellschaft
Uzin Utz AG

24. Mai 2012 / Produkte , Unternehmen

Max Hofmann Fussböden gewinnt mit Uzin

Deutscher Estrichpreis 2012

Der Bundesverband Estrich und Belag (BEB) hat am 11. Mai in Kiel zum fünften Mal den Deutschen Estrichpreis verliehen. Gewonnen hat ihn die Max Hofmann Fussböden GmbH aus Neutraubling mit dem Uzin-Turbolight-System und einer besonderen Kundenpräsentation. Damit setzte sich das Unternehmen gegen elf weitere Projekte durch; immer besondere Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen im Estrichbereich. Neben der Trophäe darf sich die Max Hofmann Fussböden GmbH – vertreten durch Rainer Prinz – über 1.500 Euro für ein Firmenfest freuen. BEB-Fördermitglied WeGo Systembaustoffe stiftete den Deutschen Estrichpreis.

Ausschlaggebende Kriterien für die Vergabe des Preises waren ein innovativer Lösungsansatz für eine Problemstellung in Kombination mit der Präsentation der Lösungsmöglichkeit und die entsprechende Bauausführung. Diese Kriterien erfüllte die Einreichung von Rainer Prinz und dem Team der Firma Max Hofmann Fussböden GmbH im besonderem Maße.

Heinz-Dieter Altmann, Sachverständiger und Jury-Mitglied, begründet die Entscheidung so: „Am Ende standen aus den 12 eingereichten Projekten die Top-Drei zur Wahl. Die äußerst knappe Entscheidung fiel dann zugunsten von Rainer Prinz und seinem Team von Hofmann Fussbodentechnik. Honoriert haben wir die detaillierte Darstellung des Projektes sowie den Mut, dem Bauherrn eine neue, nicht normenkonforme Bodenkonstruktion vorzuschlagen und diese in Zusammenarbeit umzusetzen.“
 
Das Projekt
Für ein Wohnhaus in Regensburg stand eine Kernsanierung an. Die notwendige neue Bodenkonstruktion sollte die Max Hofmann Fussböden GmbH umsetzen. Über den Untergrund verliefen zahlreiche Versorgungsleitungen. Die begrenzte Raumhöhe ließ nur eine geringe Überdeckungshöhe zu, sodass eine normenkonforme Konstruktion nicht möglich war. Die Architekten schlugen eine Fertigteil-Estrichkonstruktion auf ungebundener Schüttung vor. Rainer Prinz plädierte im Gegensatz dazu für eine mineralisch gebundene Fußbodenkonstruktion: das Uzin-Turbolight-System. Von dieser Lösung musste der Bauherr allerdings noch überzeugt werden. Prinz setzte auf eine Musterwohnung. Jeden der für das System notwendigen Arbeitsschritte führte er in einem separaten Raum aus, so konnte der Bauherr den Aufbau des Systems und dessen Wirkweise schrittweise nachvollziehen und verstehen. Dieses Vorgehen überzeugte. Die Entscheidung des Bauherrn fiel zugunsten der nicht normen-konformen Dünnschichtkonstruktion und er gab die restlichen Bodenflächen für das System frei.

Das Uzin-Turbolight-System
Das Uzin-Turbolight-System ist ein neuartiges System aufeinander abgestimmter Verlegewerkstoffe zur Herstellung schnell belegereifer Unter-gründe. Der Vorteil: Die Flächenlasten auf dem tragenden Untergrund liegen nur bei rund einem Drittel der Last von konventionellen Estrichen und die Zeiten bis zur Belegereife verkürzen sich auch im Vergleich zu Trockenestrichen etwa um die Hälfte. Unebenheiten lassen sich übergangslos vom Korndurchmesser bis 300 mm ausgleichen, wobei die mittlere Schichtdicke bei 30 mm liegt. Das Uzin-Turbolight-System besteht aus dem schnellen Leichtausgleichsmörtel Uzin NC 194 Turbo, dem Re-noviervlies Uzin RR 201 und dem Dünnestrich Uzin NC 195. Den Unterbau des Systems bildet der Leichtausgleichsmörtel, der sich flexibel an unebene Untergründe anpassen lässt und die auftretenden Lasten auch bei Ausbrüchen gleichmäßig auf den tragenden Untergrund bzw. die tragende Decke verteilt. Die zweite Komponente des Systems bildet das Renoviervlies aus hochzugfesten Langglasfasern. Diese sind mit einem wasserlöslichen Kleber fixiert, der sich auflöst, sobald der Dünnestrich als dritte Komponente aufgespachtelt wird. Die Armierungsfasern bilden so in Kombination mit dem Dünnestrich einen hochfesten Faserverbundwerkstoff, der zu einem außergewöhnlich hohen Lastaufnahmevermögen des Gesamtsystems beiträgt.

Marc Lunkenheimer

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