Uzin Utz Aktiengesellschaft
Uzin Utz AG

14. Juli 2011 / Unternehmen

Die Zukunft unter uns: Projekt und Ausstellung

Unter dem Motto „Die Zukunft unter uns“ hat die Uzin Utz AG zu ihrem 100-jährigen Bestehen ein Projekt ins Leben gerufen, das sich auf die Suche nach dem Boden der Zukunft macht. Impulsgeber aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und Fachgebieten haben Ideen und Visionen zusammengetragen. Sechs Kreativteams haben daraus eigene, überraschende Bodenlösungen für die Zukunft entwickelt. Die Ergebnisse dieses spannenden Prozesses werden vom 29. August bis 10. September 2011 in einer Ausstellung im Stadthaus in Ulm gezeigt.

Der Boden ist selbstverständlicher Bestandteil unserer Umwelt, ist das Fundament, auf dem wir stehen, und gibt uns Sicherheit. Doch welche Funktionen kann er in Zukunft übernehmen? Welche Anforderungen muss er erfüllen? Soll er beispielsweise wiederverwertbar sein, Licht, Farbe oder Informationen transportieren? Welche Materialität und Optik soll er besitzen? Diesen und anderen Fragen sind Architekten und Designer, Kulturschaffende, Sportler, Wissenschaftler und Künstler nachgegangen. Zu ihrem 100 jährigen Bestehen hat die Uzin Utz AG aus Ulm, Hersteller von Spezialchemikalien und Geräten für die Bodenbearbeitung, Fachleute und Praktiker aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen angeregt, in die Zukunft zu schauen und das Konzept des Bodens im Ganzen zu überdenken.

Beweggründe: Ideen für den Boden von morgen
„100 Jahre Bodenkompetenz sind für uns Anlass genug, mit dem Projekt ,Die Zukunft unter uns‘ neue Impulse zum Thema Boden zu finden“, erläutert der Initiator des Projekts Dr. H. Werner Utz. „Und so vielschichtig der Boden selbst ist, so vielseitig sind die Ergebnisse“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende den Denkprozess der Impulsgeber. Bewegungstherapeuten und Tänzer wünschen sich Böden mit Schwingeigenschaften und Trampolineffekt – vielleicht durch Luftpolster- oder Wassereinlagerungen? Sportwissenschaftler fordern bewusste Unebenheiten, die der Fußmassage dienen. Ob Böden mit eingebauten Synthesizern, Sensoren, Leuchtwegen oder versenkbare Böden – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Der Boden könnte auch in der Lage sein, sich selbst zu reinigen“, so die Yogalehrerin Anne Klein. „Wohnen als Arznei wäre denkbar“, meint der Trendforscher Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut Österreich. „Es gibt Stoffe, die über Photosynthese verbrauchte Luft in frische Luft umwandeln. Warum also nicht ein Boden, der so etwas leistet?“ Mit dem Ideenpool will Uzin Utz Innovationsmotor für die ganze Branche sein und die Achtsamkeit auf den Boden fokussieren.

Eine Erkundungsreise zur Zukunft des Bodens
Was ist Utopie, was ist machbar, welche Hypothesen zum Boden der Zukunft geben Antworten auf aktuelle Gesellschaftsfragen? Sechs Kreativteams greifen die Zukunftstrends und Denkanstöße auf und entwickeln eigene Visionen und konkrete Modelle für die Bodenkonzepte von morgen. Raumlabor und die Universität der Künste aus Berlin bringen beispielsweise ihre Ideen aus Raumentwicklung, Kunst, Architektur und Gestaltung ein, der Materialexperte Chris Lefteri aus London ist in allen Facetten des Designs zuhause, die kanadische Szenenbildnerin Jasna Stefanovic prägen filmische Elemente und das Ulmer Gestalter-Duo Sternform stammt aus dem klassischen Produktdesign. Und auch das Uzin-Team kreiert seine Bodenwelten der Zukunft einmal völlig losgelöst von Produkten und Alltagszwängen.

Ausstellung: Sechs Kreativteams präsentieren ihre Visionen
Was als Suche nach den Böden der Zukunft begann, auf der Projektwebsite www.die-zukunft-unter-uns.de dokumentiert und im Bodenreport unter www.facebook.com/diezukunftunteruns kommentiert wurde, ist schließlich als fassbares Ergebnis in einer Ausstellung zu sehen, zu fühlen und zu begehen. Vom 29. August bis 10. September 2011 werden die Exponate der sechs Kreativteams im Ulmer Stadthaus am Münsterplatz gezeigt: Eine Erkundungsreise, in welche Richtung die Zukunft des Bodens sich bewegen könnte.

Ausstellung „Die Zukunft unter uns“ Visionen zum Boden der Zukunft
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Zeitraum: vom 29.08.2011 bis 10.09.2011
Eintritt frei
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 20 Uhr, Sonntag: 11 bis 18 Uhr

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