Uzin Utz Aktiengesellschaft
Uzin Utz AG

Robert Weckerle berichtet:

Was machen Sie, was sind Ihre Aufgaben, und wie lange sind Sie dabei?

Mit der Übernahme der Siga Floor AG durch die Uzin Utz AG bin ich Anfang 2005 ins Unternehmen gekommen.

Ich bin jetzt Gebietsverkaufsleiter für Bayern für die Marke Uzin im Bereich Trockenklebstoffe. Gemeinsam mit meinem Team betreuen wir unsere Kunden direkt vor Ort. Bei den Schulungen und den Großkunden bin ich dabei. Ansonsten spielen wir uns die Bälle zu.

Was haben Sie gelernt und wie sind Sie in den Außendienst gekommen?

Ich habe zwei Berufsausbildungen gemacht, eine zum Telekommunikationselektroniker und eine zum Bodenleger. Zusätzlich habe ich noch einen technischen Fachwirt, die Gebietsverkaufsleiterprüfung und die zusätzliche Qualifikation zum Ausbilder gemacht. Jetzt bin ich für das Verkaufsgebiet Bayern aber auch für die Ausbildungen und Schulungen im Bereich switchTec zuständig.

Haben Sie auch als Bodenleger gearbeitet oder sind Sie gleich in den Verkauf gegangen?

Ich hatte selber viele Jahre einen Raumausstatter-Laden. Es ist immer gut, wenn man auch Praxiserfahrungen hat in Bezug auf die Produkte, die man verkauft.

Wie sieht Ihr Alltag aus und wieviele Kunden hat ein Außendienstmitarbeiter durchschnittlich?

Der Außendienst „muss raus“ wie man früher immer gesagt hat. Mittlerweile ist auch viel Schreibarbeit dabei, zirka 1,5 Tage die Woche macht man Home-Office, ansonsten ist man draußen beim Kunden. Es gibt keine feste Anzahl an Kunden, die jeder Außendienstmitarbeiter betreut, das ist immer unterschiedlich. Es gibt Gebiete mit vielen Objekteuren und Großhändlern und Gebiete, die von der Anzahl der Kunden eher schwächer besetzt sind.

Wie haben Sie den Übernahmeprozess der Siga Floor AG durch die Uzin Utz AG empfunden?

Anfänglich war es schon schwierig, es kam sehr überraschend für uns, als auf einmal kommuniziert wurde, dass wir in ein anderes Unternehmen transferiert werden. Da gab es Reibungspunkte, wie bei jeder Verschmelzung. In Bezug auf die internen Abläufe müssen die verschiedenen Kulturen erst einmal zusammenwachsen, was aber sehr gut gelungen ist.

Was schätzen Sie an der Uzin Utz AG als Arbeitgeber?

Ich schätze besonders, dass man hier als Mensch und als Mitarbeiter akzeptiert wird. Wenn man Ideen aus dem Außendienst mitbringt, dann werden die auch gehört und man wird gefördert. Zudem gibt es immer gute Perspektiven für die eigene Karriere. Die Aus- und Weiterbildung wird durch „Horizonte“ - die Akademie für die interne Fort- und Weiterbildung im Unternehmen, sehr gut gefördert.

Welche Fähigkeiten braucht ein Außendienstmitarbeiter?

Man muss sich vor allem selber motivieren können. Es gibt keine festen Arbeitszeiten, d.h. man braucht Eigeninitiative und muss auch ohne Kontrolle pünktlich morgens früh raus und sich seine Routen selber zusammenstellen. Niemand sagt einem, was man zu tun hat, man setzt seine eigenen Prioritäten. Man muss zuverlässig und organisiert sein, da man auch mal mehrere hundert Kilometer fährt und da darf man keine wichtigen Unterlagen vergessen haben. Man muss sich vorher genau überlegen, mit wem spreche ich, worum geht es, was ist das Ziel. Aber auch, worüber smalltalke ich am besten, was mag der Kunde und wie bekomme ich einen guten Einstieg? Weiterhin muss ich sehr zielorientiert sein und die Zeit beim Kunden effektiv nutzen. Man sieht die Kunden nur alle paar Wochen, d.h. ich muss gleich beim Treffen auch zum Abschluss kommen und die Verhandlungen nicht aufschieben. Und als letztes braucht man natürlich auch den fachlichen Hintergrund. Man berät die Kunden ja und muss wissen, was man ihnen anbietet. Zusammenfassend lässt sich sagen: Jeder sollte die Fähigkeit haben als Einzelkämpfer Eigeninitiative zu zeigen, allerdings muss man auch seine Leistung im Team bringen.

Wie findet der Austausch mit den Kollegen statt, wenn man sich nicht so oft sieht?

Der Austausch läuft sehr gut. Man trifft sich in unregelmäßigen Abständen, auf Schulungen, bei Besprechungen und Zielgesprächen im Großhandel. Aber dann tauscht man sich intensiv aus.

Man hat im Außendienst zwar seine Freiräume, aber man ist nicht alleine. Wenn es Probleme gibt, dann wird es auch gemeinsam im Team gelöst.

Das Interview wurde im Jahr 2012 geführt. Inzwischen ist Herr Weckerle switchTec Gebietsverkaufsleiter und Schulungsleiter.

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