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Nina Fideler: "Danke für so eine tolle Chance"

Nina Fideler war in ihrer Sozialpraktikumswoche fünf Tage in der Behindertenschule der Franziskus Stiftung in Ingerkingen tätig. Hier werden Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren unterrichtet.


Welche Erwartungen hatten Sie an das Sozialpraktikum?

Es sollte mir einen Einblick in den Schulalltag von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung geben.


Wussten Sie was auf Sie zukommt?

Nein, ich wollte die Situationen auf mich zukommen lassen und möglichst viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln.


Was waren Ihre Aufgaben?

Ich habe die Jugendlichen im Unterricht betreut und half ihnen bei alltäglichen Dingen, wie zum Beispiel dem Anziehen der Schuhe. Außerdem stand ich ihnen im Unterricht zur Seite, hier durfte ich ihnen beim Zuordnen von Gegenständen und Bildern behilflich sein sowie beim Malen und Basteln oder auch beim Sport ihnen Hilfestellung leisten.


Wie kann man sich einen typischen Tagesablauf in der Einrichtung vorstellen?

Jeden Montagmorgen gibt es einen großen „Morgenkreis“ mit allen Schülern der Franziskus Stiftung. Hierbei wird eine Geschichte vorgelesen, Lieder gesungen oder gebetet. Danach gehen die Schüler zurück in ihre Klassen und besprechen den anstehenden Stundenplan. Da manche Schüler kaum bis gar nicht sprechen können, wird viel mit Piktogrammen und Wortkarten gearbeitet. Zu den Unterrichtsfächern zählen Religion, freie Stillarbeit, Werkstatt, Sport, Kochen und AGs. Jedoch ist es ein anderer Unterricht als ich ihn kenne. In der Regel teilen die Lehrer den Schülern verschiedene Aufgaben zu, diese sind an die Fähigkeiten des jeweiligen Schülers angepasst. In der Mittagspause bekommen die Schüler eine warme Mahlzeit in der Kantine. Am Ende des Schultages gehen die meisten Jugendlichen zurück in ihre Wohngruppen, die sich ein Gebäude weiter befinden. Die Schüler, die daheim wohnen, werden mit Bussen abgeholt.  


Was hat Ihnen besonders Spaß gemacht?

Der abwechslungsreiche Unterricht hat mir sehr viel Freude bereitet. Es ist bemerkenswert wie individuell die Lehrer die einzelnen Lerninhalte den Jugendlichen vermitteln. Außerdem hat es sehr viel Spaß gemacht, sich mit den Jugendlichen zu beschäftigen, auch wenn dies oftmals ohne Worte geschah.


Würden Sie die Teilnahme am Sozialpraktikum weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Solche Erfahrungen lassen die Hemmschwelle sinken und man verliert die Angst, dass man sich gegenüber Menschen mit einer Einschränkung falsch verhält.


Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ich finde es toll, dass wir Azubis im Rahmen unsere Ausbildung, so eine tolle Chance bekommen. Eines ist sicher, diese Woche werde ich nie vergessen. Vielen Dank an die Uzin Utz AG, die uns dieses Sozialpraktikum ermöglicht hat. 

Das Interview wurde im März 2017 geführt.

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